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Letzte Lieder - das Buch

Das Buch "Letzte Lieder - Sterbende erzählen" ist im Handel erhältlich

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Frühling / Sommer 2018

Was ich an den Letzten Liedern und meinen Begegnungen mit Menschen im Hospiz sehr schätze, ist die Begegnung mit Lebenswerten, mit Sinn und Sinnlichkeit. Neulich saß ich mit einem ganz dünnen Mann zusammen, der weiß, dass er bald sterben muss. Er schwärmte nicht vom Essen, sondern vom guten Geschmack, vom Geruch einer reifen Aprikose, vom Saft einer Erdbeere, von einem Tropfen frischen, süßen Kaffees.

 

In gesunden Tagen isst man oft „To go“, pfeift sich einen Döner rein, drückt hastig eine Bratwurst weg, verschlingt in der Mittagspause eilig einen Cheeseburger. Aber was hat man dabei bewusst geschmeckt? Oft nichts (bei den drei genannten Speisen ist das vielleicht auch besser so).

 

Im Hospiz treffe ich auf Menschen, die sehr bewusst wahrnehmen und mit ihren Sinnen genießen, sogar wenn manchmal einer verloren gegangen ist. Die Menge der Nahrungsaufnahme steht dort weniger im Vordergrund als die Güte, der sinnliche Genuss, das genaue Wahrnehmen. Und viele Menschen am Lebensende haben eine präzise Vorstellung davon, welchen Geschmack sie sich wünschen. Oft legen Hospize deshalb besonderen Wert auf eine gute, aromatische Küche.

 

Und Sie? Was machen Sie in den gesunden Tagen Ihres Lebens? Wann haben Sie das letzte Ma(h)l bewusst genossen, mit Zeit, mit Sinn, mit wirklicher Freude?

Ich weiß, dieser Text wäre nach den Regeln von Facebook und Twitter schon wieder viel zu lang geraten. To go – das gilt auch für Texte, weil viele Menschen sich nicht mehr so gerne einlassen, sondern lieber flüchtig ein Foto betrachten und liken, aber für ausführlichere Beschreibungen so wenig Zeit haben, wie für gutes Essen. Aber wenn Sie bis hierin gelesen haben, dann denken Sie vielleicht gemeinsam mit mir und den Menschen der Letzten Lieder darüber nach, dass nur noch wenig Zeit zu haben nicht bedeuten muss, sich den Dingen des Lebens nur noch flüchtig zu widmen. Im Gegenteil. Man darf auswählen, man muss sich konzentrieren. Wir können nie alles haben, aber dafür manches intensiv. Immer weniger Menschen nehmen sich Zeit für Bücher, ihnen reichen bis zu 280 Zeichen auf Twitter (ungefähr die Länge der ersten beiden Sätze dieses Textes), um sich zu informieren oder ihre Meinung zu bilden. Immer weniger Menschen widmen sich einem ganzen Konzeptalbum, vielen reicht der eine Hit. Immer weniger Menschen verweilen im Urlaub länger an einem Ort, sie sind nur noch auf der Durchreise von einer Attraktion zur nächsten.

 

 

All diese Lebensbetrachtungen und heilsamen Werteverschiebungen darf ich bei meinen Begegnungen mit schwerstkranken Menschen im Hospiz in der Rückschau aus das Leben kennenlernen. Sterben ist oft ein bewussterer Vorgang als das Leben davor – schade eigentlich, aber vielleicht irgendwie auch eine Chance.

 

Stellen Sie sich vor, das Essen, das Sie heute Abend auf dem Teller haben, wäre Ihr letztes. Was sollte dann vor Ihnen stehen?

Mit dieser Frage schicke ich Sie in eine schöne Sommerzeit (hoffentlich mit ein paar erfrischenden Regentagen). In der Zeit könnte man das Buch „Letzte Lieder – Sterbende erzählen von der Musik ihres Lebens“ lesen und sich auf die Impulse einlassen, die Menschen in der letzten Zeit ihres Lebens anzubieten haben. Oder einfach einmal ganz bewusst gar nichts tun.

 

Ich treffe auch in diesem Sommer Menschen im Hospiz und am Lebensende, sammle Lieder und Geschichten und Erfahrungen. Auf die Begegnungen freue ich mich. Und heute Abend gehe ich entspannt, bewusst, mit Ruhe und Lust essen. Ich weiß schon, was ich will.

Genießen Sie Ihre Zeit – im Restaurant, daheim, im Urlaub, im Hospiz, oder wo auch immer Sie leben.

 

Herzliche Grüße, Ihr Stefan Weiller


Neubearbeitung Letzte Lieder München 2020

Foto: Mario Fichtner
Foto: Mario Fichtner

"Stellen Sie sich vor, Sie könnten heute den ersten Tag ihres bewusst erinnerten Lebens nicht mehr alleine aufstehen und nicht mehr alleine aufs Klo? Wer wären Sie dann? Und hätten Sie dann noch ein Lied?", so lautete eine Station aus der jüngsten Begegnung mit einem Mann in München. Am  Donnerstag hat er zum Gespräch über die Musik am Lebensende eingeladen. Sonntags ist er verstorben.


Der Mann hatte viele Fragen und ein Lied, das für ihn wie eine Antwort klang: "With a little help from my friends" von Joe Cocker.

Sein Lebensrat: "Investieren Sie nicht nur in Geld und Besitz, investieren Sie vor allem in Menschen, denn sie bleiben ein Schatz, wenn alles andere seinen Wert verloren hat."

Das Lied wird bei den Münchner Letzten Liedern im Jahr 2020 zu hören sein - und manche große Frage der letzten Tage des Lebens. Der Termin der großen Neubearbeitung in München wird bald auf der Projekthomepage veröffentlicht. Partner ist wieder das Christophorus Hospiz München. https://www.chv.org/


Ankündigung: In Hamburg....

.... entsteht gerade etwas Neues,...

.... aber das Gute wird bewahrt.


Die Letzten Liebeslieder mit Paargeschichten kehren Anfang 2019 als sanfte Neubearbeitung ins Deutsche Schauspielhaus zurück. Manches ist vertraut, manches wird anders sein. Neuigkeiten dazu bald auf dieser Homepage.


Juni 2018

Alles verändert sich. Das kann ganz schön scheiße sein. Für die Frau, die ich in diesen Tagen im Hospiz Chemnitz zum Gespräch über letzte Lieder treffen durfte, ist es aber gut, dass nicht nur sie, sondern auch alles um sie herum mit Veränderungen umgehen muss.


Wolfgang Petry, den sie mehrfach bei Konzerten erlebt hat, ist auch ein anderer geworden: älter, reifer, tiefer, sichtbar näher am eigenen Tod. So wie sie. Ihr Lieblingssong: Brandneu. Die Botschaft, die sie daraus zieht: "Mach das beste aus der Zeit." Sie will es probieren. Leicht ist es nicht. Der Song wird am 26.10.2019 bei den Letzten Liedern in Chemnitz zu hören sein.


30. April 2018

Dancing Queen? „Das kann man unmöglich zur Beerdigung spielen“, findet die beste Freundin. Was würden die Leute sagen? „Aber in Irland macht man sowas“, glaubt der Mann zu wissen. In Irland feiert man, singt und tanzt – vor lauter Trauer. Tanzmusik zur Beerdigung?


Wie die Geschichte weitergeht und welches Lied zur Beerdigung ausgewählt wurde, wird 2019 bei den Osnabrücker Letzten Liedern zu erleben sein.
Die Frau, um die es in der Geschichte geht, ist vor wenigen Tagen mit Anfang 40 gestorben. Sie hat ein Buch hinterlassen, das sie in Vorbereitung auf das Konzert mit „Letzte Lieder – ein Projekt von Stefan Weiller“ überschrieben hat. Ein kostbarer Schatz und eine große Auszeichnung für das Projekt Letzte Lieder!
Vielleicht passt Dancing Queen nicht zur Beerdigung. Aber es passt zu diesem Tag. Herzliche Grüße, Stefan Weiller

Und wenn es eine richtig gute Abba-Revival-Band gibt, die Lust hat, am Sonntag, 7. April 2019 die Letzten Lieder in Osnabrück zu unterstützen und dieses Lebenslied zu spielen: Bitte, bittte melden! 

https://www.youtube.com/watch?v=qk_Vu6AcbWg


24. April 2018

Es ist dieselbe Sonne und derselbe milde Frühlingstag, aber trotzdem ist dieser Tag für jeden von uns ein anderer. Den Menschen, die heute traurig sind, ist ein Lied gewidmet, das ich vor einigen Wochen in einem Hospiz in Norddeutschland für die Letzten Lieder sammelte. Es steht für das kurze Leben einer beeindruckenden Frau.


Sie wurde gestern beerdigt; von ihrem Mann weiß ich um ihre große Zuversicht, dass auch ein kleiner Stein im Wasser große Kreise ziehen kann. Bei unserem Gespräch fragte die junge Frau, ob ihr Lied wohl in die Reihe der anderen Lebenslieder passt? Die Frau - sie hat als Naturwissenschaftlerin gearbeitet - wusste, nicht alle Menschen teilen den Glauben, der ihr Halt gab. Ihr Lied half ihr und ihrer Familie dabei, sich auch in größter Anfechtung getragen zu fühlen. Es wird oft bei Taufen gespielt und ist für manche Menschen also ein erstes Lied. Und nun wurde es zur Beerdigung gespielt. Für alle, die heute traurig sind, ist dieses Lied vielleicht ein Angebot, nicht alle Hoffnung einzig auf das zu setzen, was wir sehen und verstehen:

Ins Wasser fällt ein Stein,
ganz heimlich, still und leise;
und ist er noch so klein,
er zieht doch weite Kreise.
Wo Gottes große Liebe
in einen Menschen fällt,
da wirkt sie fort
in Tat und Wort
hinaus in uns're Welt.

Nimm Gottes Liebe an.
Du brauchst dich nicht allein zu müh'n,
denn seine Liebe kann
in deinem Leben Kreise zieh'n.
Und füllt sie erst dein Leben,
und setzt sie dich in Brand,
gehst du hinaus,
teilst Liebe aus,
denn Gott füllt dir die Hand.



Derzeit wird intensiv an vielen neuen, einzigartigen Konzerterlebnissen der Letzten Lieder gearbeitet. Jede Aufführung ist eine Premiere; das gilt übrigens auch für das Programm Letzte Lieder Solo: Kein Abend gleicht dem anderen. Die Letzten Lieder werden mit größter Sorgfalt in Hospizen recherchiert und immmer wieder neu komponiert. Gerade erst in dieser Woche wurde übrigens über ein großes Projekt für das Jahr 2020 beraten. In dem damit verbundenen Hospiz entstand das Foto. Es zeigt das lichte Treppenhaus im Hospiz.


Winter 2017/18

Spannendes Interview im Block "Mima" mit der Überschrift "Unerhörtes hörbar machen". https://m-i-ma.de/2018/01/15/unerhoertes-hoerbar-machen-im-gespraech-mit-stefan-weiler/

 

Schönes Interview bei Bayern 2 - Eins zu eins - Der Talk. Norbert Joa im Gespräch mit Stefan Weiller. Über Letzte Lieder, das Leben und die Kunst.

Letzte Lieder im ZDF bei Markus Lanz. Ab Minute 53:19 beginnt das Gespräch über die Letzten Lieder


Interview über die Letzten Lieder bei Bibel TV jetzt im Youtube-Kanal zum Nachhören: https://www.youtube.com/watch?v=UO2LV6F6bmM


Oktober 2017

Stefan Weiller im Interview zur Entstehung der Letzten Lieder. 45 Minuten, Link zum Interview-Podcast


1800 Menschen erleben am 7. Oktober 2017 die Münchner Letzten Lieder: Nachbericht der Süddeutschen Zeitung


Februar 2017

Letzte Liebeslieder - Uraufführung am 28.2.2017 mit  desn Schauspielern Lina Beckmann, Christoph Maria Herbst, Maria Schrader, Andreas Grötzinger, Birgitta Assheuer am Deutschen Schauspielhaus Hamburg ein riesiger Erfolg! Link zu einem Bericht des NDR-Fernsehens


Januar 2017

Große Auszeichnung: Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband verleiht Stefan Weiller den Ehrenpreis für Medien- und Öffentlichkeitsarbeit. Damit würdigt der Verband Weillers Idee und Konzept des erfolgreichen Kunstprojekts "...und die Welt steht still... Letzte Lieder und Geschichten ". Preisverleihung am 18.1.2017 in Berlin. Frühere Preisträger waren u.a. Doris Dörrie, Bettina Tietjen, Arno Geiger, die ARD-Themenwoche "Leben mit dem Tod".

 

Eine tolle Anerkennung!

 

Die Laudatio: http://www.dhpv.de/id-2016/articles/laudatio-stefan-weiller.html


13. November 2016

"Gefüllt, wie bestenfalls an Heilig Abend", sagte Darmstadts OB anerkennend in den Grußworten zu den Letzten Liedern, die am 13.11. in der Ev. Stadtkirche zum zweiten und damit letzten Mal unter der Leitung von Stefan Weiller in Darmstadt gezeigt wurden.
Die Letzten Lieder leben nicht nur von dem glänzenden Ensemble, sondern auch von dem aufgeschlossenen Publikum, das sich gerne von den Wellen an Gefühlen tragen lässt. Starke Stimmen, starke Geschichten, eine Fußball-Hymne, Pop, Klassik, Barock, Euro-Disco - und am Schluss tanzten die Menschen in der Stadtkirche gemeinsam. Ein Lebensfest!

Eine Frau fragte am Ende: "Was soll ich jetzt mit dieser intensiven Erfahrung nur machen? Weniger Angst vor dem Sterben haben?"

Ein schönes Ziel wäre vielleicht, weniger Angst vor dem Leben zu haben.

Stefan Weiller, die (wunderbare) "Kern-Familie der Letzten Lieder" und die (grandiosen) Gastkünstler danken den (großartigen) Besucherinnen und Besuchern für stehende Ovationen.
Bye, Bye Darmstadt! Die Letzten Lieder gehen weiter und kommen 2017 nach Hamburg, München, Mühlacker, Lingen, Lübeck, Frankfurt am Main, Berlin,...


Herbst 2016

Letzte Lieder als Gegenstand einer Abschlussarbeit der Musikhochschule Karlsruhe im Fachbereich Musikjournalismus. Film von Patrick Schütz.


August 2016

Stefan Weiller stellt die Letzten Lieder bei SWR1-Leute vor.

Sendung vom 29. August 2016 als Podcast zum Nachhören und Anschauen

(Klicken Sie einfach auf das entsprechende Wort und Sie werden zum SWR weitergeleitet.)



Juni 2016

Großer Erfolg in Esslingen

Rund 1100 Menschen erlebten am Freitag, 03.06.2016 die Letzten Lieder in Esslingen. Eine Reaktion aus dem Publikum beschreibt die Stimmung des Konzerts so:
" .....ich bin noch ganz erfüllt von und will gerne schreiben, wie inspirierend und schön der Abend [...] für mich war! Wunderschöne [Chor-]Sätze und Arrangements, durchsichtig, leicht und fein gestaltet, die unterschiedliche Ausnutzung des Raums, die herrlichen Stimmen und die Lilien und Akeleien am Ende, nach denen es nicht von ungefähr so still in der Kirche war!

Ich fand es sehr überraschend, dass beim Zuhören in Bezug auf die einzelnen Stücke alle Kategorien von " gefällt/ gefällt nicht" wegfielen und das Wahrnehmen von verschiedenen Musikstilen überhaupt keine Rolle spielten. Die Ohren und das Wertesystem waren einfach offen und gespannt. Ob Lied, Rocksong, Arie, jede Form war in sich so perfekt und berührend. Lag es an der Vielfalt, an den engagierten Musikern, oder daran, dass ich wusste: diese Musik hat einem Menschen in der Grenzsitutation seines Lebens etwas bedeutet?

Ich finde das Konzept des Abends genial und äußerst inspirierend! Starke Texte und ausdrucksstarke Interpreten! Eigene Lebensmusiken fangen an zu klingen [...]."

Vielen Dank für diese und viele weitere schöne Rückmeldungen, die uns nach dem Konzert erreichten!
Das Team der Letzten Lieder freut sich schon auf den nächsten Abend am 18.09.2016 in Kiel.

Mai 2016


Wer meint, im Hospiz müsse es getragen und gedämpft zugehen, wird sich über den heute gesammelten Musikwunsch aus dem Hospiz Esslingen wundern: School's out - Alice Cooper
Eine Herausforderung für das Projekt. Aber auch eine Bereicherung! Und ein bisschen Rock und Punk haben noch niemandem geschadet, sondern eine Generation geprägt, die nun mit ihrer Musik auch in Hospize einzieht. Hoffen wir, dass es gelingt, diesen besonderen Wunsch bei der Aufführung im Juni zu erfüllen.



November 2015

15.11.2015 - Die Aschaffenburger Letzten Lieder sind verklungen. Es begann mit einer Schweigeminute für die Opfer des Terrors in Paris. Dann folgten zwei tief bewegende Stunden mit Liedern und Geschichten jener Menschen, die ihr musikalisches Vermächtnis in dieses Projekt hineingaben, damit andere Menschen zuhören, nachdenken, verstehen. Das Projekt spürte großen Fragen des Menschseins nach und feierte – auch im Angesicht von Anfechtung und Tod – das Leben in Gemeinschaft, Freiheit, Zuversicht und Respekt. Die Christuskirche war bis auf den letzten Platz gefüllt. Es wurde geweint, gelacht, geschwiegen und nach der Aufführung intensiv mit einander gesprochen.
Eine Text-Passage aus den Letzten Liedern soll besonders hervorgehoben werden; sie lehnt sich an ein Gespräch mit einem Mann im Hospiz an, der vor einiger Zeit zum Interview geladen hat: „Ich frage mich, welches Lied ich der Welt von morgen wünschen könnte?“ Die Antwort:

 Du holde Kunst, in wieviel grauen Stunden,

Wo mich des Lebens wilder Kreis umstrickt,

Hast du mein Herz zu warmer Lieb' entzunden,

Hast mich in eine beßre Welt entrückt!

 

Oft hat ein Seufzer, deiner Harf' entflossen,

Ein süßer, heiliger Akkord von dir

Den Himmel beßrer Zeiten mir erschlossen,

Du holde Kunst, ich danke dir dafür!


April 2015


Im Dezember 2014 traf ein Anruf aus dem Elisabethenhospiz Darmstadt ein: „Hier ist ein Mann, der sein Lied für das Projekt vorsingen will.“ Herr P. (84) zog vor einigen Wochen ins Hospiz und hat von den Letzten Liedern in der Zeitung gelesen. Vor Jahren textete er ein Lied auf das Leben und ersann dazu eine Melodie.
Zu jedem Geburtstag brachte er den Menschen seines Umfelds ein Ständchen. Da er keine Noten schreiben kann, sang er sein Lied bei der Begegnung im Hospiz in ein Telefon.

Er wünscht sich, dass sein Lied länger klingt, als er es singen kann.
Und er wünscht sich, dass es im Projekt „Letzte Lieder“ einen Platz findet.

Es darf, so sagte er, allen Hörern zum Geschenk veröffentlicht werden: https://www.youtube.com/watch?v=djok2K2vj6g